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Marktnews // Februar 2020 // 2 3D-News auf einen Blick

| Redakteur: Stefan Guggenberger

Neuigkeiten rund um Produkte, Marktentwicklungen und Projekte

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Die wichtigsten News der Additiven Fertigung auf einen Blick.
Die wichtigsten News der Additiven Fertigung auf einen Blick.
(Bild: unsplash)

In unserem Format Marktnews stellen wir Ihnen jede Woche immer donnerstags Neuigkeiten rund um neue Produkte, relevante Entwicklungen am Markt und spannende Projekte vor. Heute mit folgenden Themen:

  • 1. Urwahn sellt 3D-gedrucktes E-Bike vor
  • 3. BigRep start Druckservice in den USA
  • 2. Stratasys präsentiert neuen Mittelklasse 3D-Drucker
  • 4. Audodesk und Strabag entwickeln Software für die Bauindustrie

Urwahn stellt 3D-gedrucktes E-Bike vor

Das neue E-Bike von Urwahn kann dank 3D-Druck beinahe alle elektronischen Komponenten im Rahmen verstecken.
Das neue E-Bike von Urwahn kann dank 3D-Druck beinahe alle elektronischen Komponenten im Rahmen verstecken.
(Bild: Urwahn)

Das neue E-Bike aus dem Hause Urwahn trägt den Namen "Platzhirsch" und wurde zusammen mit Mahle ebikemotion entwickelt. Angetrieben wird das Bike von einem Motor mit 40 Nm Drehmoment. In drei verschiedenen Fahrmodi soll es dann entspannt durch die urbane Umgebung gehen. Der Hinterrad-Nabenmotor wird über einen dezent in das Unterrohr integrierten Akku angetrieben, der mit 250 Wh bis zu 80 km Reichweite ermöglichen soll. Mit einem optionalen Range Extender soll die Reichweite sogar auf 140 km erhöht werden können. In den Lenker ist ein StVZO-konformes LED-Lichtsystem integriert, dass aufkommende Gefahren direkt ins Visier nimmt. Durch das Rücklicht in der Sattelstütze haben auch Verfolger den Fahrradfahrer immer im Blick.

Die schlanke und reduzierte Optik des E-Bikes wird durch den 3D-Druck möglich gemacht. Beinahe alle elektronischen Komponenten können nahezu unsichtbar in den organischen Stahlrahmen integriert werden. Wie bei anderen Rädern von Urwahn ist auch dieser Stahlrahmen 3D-gedruckt.

BigRep startet Druckservice in den USA

BigRep hat am 10. Februar einen neuen Standort in Boston eröffnet.
BigRep hat am 10. Februar einen neuen Standort in Boston eröffnet.
(Bild: BigRep)

Der aus Berlin stammende Spezialist für großformatigen 3D-Druck hat am 10. Februar seinen neuen Standort in Boston eröffnet. Dort befindet sich das neue 3D Partlab, welches bestehende und neue Kunden in Nordamerika mit den 3D-Druck-Dienstleistungen von BigRep versorgen soll.

Das Partlab bietet Bestellservices für 3D-Bauteile wie Werkzeuge, Prototypen, und Formen für Endverbraucher an. Die bestellten Teile werden mit hauseigenen 3D-Druckmaterialien auf den großformatigen 3D-Drucksystemen von BigRep hergestellt.

"Um der wachsenden Nachfrage auf dem Markt für flexible AM-Druckdienstleistungen gerecht zu werden, wird das BigRep 3D Partlab einen neuen Standard für Kundendienstleistungen sowohl für bestehende als auch für neue Industriekunden setzen.", sagt Frank Marangell, BigRep CBO und President von BigRep America. Der neue Standort in Boston wird auch über einen Showroom verfügen.

Stratasys präsentiert neuen Mittelklasse 3D-Drucker

Stratasys hat auf der 3DEXPERIENCE World den neuen 3D-Drucker J828 vorgestellt und damit die Möglichkeiten des 3D-Drucks für eine breitere Palette von Produktdesignern und Unternehmen erweitert. Zu etwa der Hälfte des Preises anderer PolyJet 3D-Drucker der J8-Serie kombiniert die J826 Bauteilrealismus, Produktivität und Pantone Validated Vollfarb-Multimaterial-3D-Druck.

Das neue J826 System ist für kleine und mittelständische Unternehmen konzipiert.
Das neue J826 System ist für kleine und mittelständische Unternehmen konzipiert.
(Bild: Stratasys)

Die als Vollfarb-3D-Drucker der Mittelklasse für Unternehmen konzipierte J826 soll den Entwurfsprozess durch eintägige Druckabläufe und einfache Nachbearbeitung unterstützen. Außerdem bietet sie die gleiche Auflösung und Detailgenauigkeit, wie andere 3D-Drucker der Stratasys J8-Serie – mit Modellen, die Form, Material, Farbe und Finish des Endprodukts simulieren. Laut Unternehmensangaben eignet sich de neue Drucker besonders für Unternehmen mit Modellbauanforderungen mittlerer Größenordnung. Zu den Zielbranchen zählen Konsumgüter- und Elektronikindustrie, Automobilindustrie sowie Bildungseinrichtungen.

Autodesk und Strabag arbeiten noch enger zusammen

Autodesk und Strabag weiten ihre Kooperation aus, um moderne 3D-Modellierungssoftware zu entwickeln.
Autodesk und Strabag weiten ihre Kooperation aus, um moderne 3D-Modellierungssoftware zu entwickeln.
(Bild: Strabag)

Das Software-Unternehmen Autodesk und der europäische Baudienstleister Strabag weiten ihre Zusammenarbeit noch weiter aus. Im Fokus steht insbesondere die gemeinsame Entwicklung von BIM-Anwendungen (Building Information Modeling), die auf die Anforderungen des europäischen Marktes zugeschnitten sind. Diese werden im Rahmen existierender Bauprojekte getestet und optimiert. Ein besonderer Fokus liegt darauf, die entsprechenden Anwendungen in Bau- und Logistikprozesse zu integrieren – hier sehen Autodesk und Strabag ein großes und bisher oftmals noch ungenutztes Potenzial von BIM. Erster Schritt der beiden Unternehmen sind gemeinsame Workshop-Serien, in denen sich Experten mit wichtigen Schwerpunkt-Themen auseinandersetzen. Derzeit läuft bereits die erste Serie zum Thema Infrastruktur, einem Fokusgebiet von Strabag.

Mit Software von Autodesk werden beispielsweise 3D-gedruckte Brücken designed:

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