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3D-Druck vs. Corona Amazon produziert nun auch 3D-gedruckten Gesichtsschutz

| Redakteur: Anna-Lena Dosch

Immer mehr Menschen, die in der 3D-Branche tätig sind, entwickeln Tools, welche gegen die Ausbreitung des Coronavirus von Nutzen sind. Auch der Online-Riese Amazon beteiligt sich nun an der Produktion von Gesichtsschutzschildern und optimierte das Design von Prusa.

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Auch Amazon beteiligt sich nun an der Erstellung von 3D-Druckdateien für Schutzausrüstung und spendete schon 10.000 Face Shields an medizinische Einrichtungen.
Auch Amazon beteiligt sich nun an der Erstellung von 3D-Druckdateien für Schutzausrüstung und spendete schon 10.000 Face Shields an medizinische Einrichtungen.
(Bild: gemeinfrei // unsplash )

Viele Menschen verbinden Amazon mit einem Online-Handel. Doch das Unternehmen kann noch mehr, unter anderem Hardware-Entwicklung. Ein Teil dieses Teams setzte sich mit dem „3D Face Hield Hub “-Zusammenschluss in Verbindung, welcher sich mit der Produktion und Entwicklung von 3D-gedrucktem Schutz befasst.

Veränderungen am Schutzschild

Mitarbeiter von Amazon setzen sich mit Teammitgliedern des Open Source Projektes zusammen und überarbeiteten die Druckvorlagen für den Gesichtsschutz von Prusa.

Bei der Überarbeitung setzte das Team auf die Auswertung und das Feedback von medizinischem Fachpersonal, welches den Schutz täglich trägt.

Verbessert wurde dadurch die Qualität der verwendeten Materialien, damit der Gesichtsschutz kein Einmalprodukt darstellt. Außerdem wurde die Einrastfunktion verbessert, damit der Schutzschild besser hält und somit sicherer ist. Scharfe Kanten am Schild wurden reduziert, um ein Verfangen von Haaren und Kleidung zu verringern und das Stirnband, mit welchem das Schild am Kopf befestigt ist wurde geändert, damit der Druck auf die Stirn der tragenden Person verringert wird.

Durch die Veränderungen und Reduzierungen wurde auch die Druckzeit verkürzt, wodurch sie schneller produziert werden können.

Um anderen Interessierten die Möglichkeit zu geben, den 3D-gedruckten Schutzschild nach den neuen, verbesserten Vorlagen zu produzieren, stellte das Team ein detailliertes Designpaket aus offenen Quellen für den 3D-Druck und auch den Spritzguss her.

Das verbesserte Design wurde durch die Zusammenarbeit mit einem Ärzteteam erstellt und konnte dadurch von dem National Institutes of Health (NIH) genehmigt werden. Dadurch ist versichert, dass die so produzierten Schule nach nationalen Standards zugelassen sind.

Amazon wäre jedoch nicht Amazon, wenn sie nicht auch selbst Schutzschilde herstellen würden. Bis dato wurden schon 10.000 Face Shields von dem Unternehmen gespendet.

Im Video kann man sich das ganze nochmal genau anschauen:

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