Suchen

3D-Druck vs. Corona Anbieter von CAD-/SAM-Software unterstützt das Universitätsklinikum Tübingen während Corona-Pandemie

| Redakteur: Anna-Lena Dosch

Immer mehr Menschen, die in der 3D-Branche tätig sind, entwickeln Tools, welche gegen die Ausbreitung des Coronavirus von Nutzen sind. Dies SolidLine AG bietet Know-how und Produktionskapazitäten an und unterstützt damit das Universitätsklinikum Tübingen.

Firma zum Thema

1.000 Gesichtsschutzschilde werden von der SolidLine AG für das Universitätsklinikum in Tübingen produziert.
1.000 Gesichtsschutzschilde werden von der SolidLine AG für das Universitätsklinikum in Tübingen produziert.
(Bild: SolidLine AG)

SolidLine AG, einer der führenden Anbieter von CAD-/CAM-Software unterstützt das Universitätsklinikum Tübingen, in dem es Gesichtsschutzschilde herstellt und diese dem Klinikum zur Verfügung stellt. Somit beteiligen sich auch Unternehmen der Softwarebranche an der Produktion von dringend benötigten medizinischen Hilfsmitteln.

Die Zahl der am Coronavirus erkrankten Menschen ist in Tübingen sehr hoch. Prof. Dr. Christian Grasshoff, stellvertretender Ärztlicher Direktor und Leitender Oberarzt spricht davon, dass das klinische Personal sich schützen muss, um Patienten behandeln zu können. Weiter sagt er, „die Mitarbeiter der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin haben die Not und das Kompetenzzentrum Additive Fertigung des Universitätsklinikum Tübingen und die SolidLine AG unterstützen und liefern lebensrettende Ideen. Das stärkt uns.“

Klinik wird 1.000 Schutzschilde erhalten

„Bei der Entwicklung der Faceshields kommen gleich mehrere Softwarelösungen zum Einsatz“, sagt Mike Gregor, Leiter 3D-Druck und Leiter der Dortmunder Niederlassung.
„Bei der Entwicklung der Faceshields kommen gleich mehrere Softwarelösungen zum Einsatz“, sagt Mike Gregor, Leiter 3D-Druck und Leiter der Dortmunder Niederlassung.
(Bild: SolidLine AG)

Insgesamt 1.000 Gesichtsschutzschilde wurden der Klinik in Tübingen zugesichert und werden das Innovationszentrum des Unternehmens in wenigen Tagen verlassen, sagt Mike Gregor, Leiter 3D-Druck und Leiter der Dortmunder Niederlassung.

Bei Engpässen in der Herstellung von Schutzausrüstung oder notwendiger Ersatzteile medizinischer Geräte kann auf die Auftragsfertigung der SolidLineAG zurückgegriffen werden. Mit deren Software-Lösungen und Produktionsanlagen oder den Maschinen und Geräten ihrer Partnerunternehmen ist sie in der Lage, die per On-Demand-Produktion gefertigten Artikel innerhalb eines kurzen Zeitraums zu liefern.

Dr. Fabien Hüttig, Ärztlicher Koordinator am Kompetenzzentrum Additive Fertigung sagt, „die additive Fertigung hilft derzeit wesentlich beim Schutz von Gesundheitsberufen und beim Leben retten. Unsere Kolleginnen und Kollegen am Universitätsklinikum Tübingen sind sehr dankbar für die erfahrene und vor allem schnelle Hilfe.“

Das Unternehmen und die Klinik haben bereits ein weiteres Projekt in den Startlöchern, welches sich mit einem einfach aussehenden Drei-Wege-Anschluss für Beatmungsgeräte beschäftigt. Auch dieses Projekt soll dem medizinischen Personal helfen.

Informationen zur Herstellung der Face Shields, welche das Unternehmen gerade in einer Großzahl fertigt, kann man auf deren Website einsehen.

(ID:46502103)