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Marktnews Arburg Eigentümer übernehmen German RepRap

| Redakteur: Stefan Guggenberger

Die Unternehmerfamilien Hehl und Keinath haben die in Feldkirchen ansässige German RepRap GmbH am 12. Feburuar 2020 übernommen. Die Übernahme wurde heute bekannt gegeben.

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Die Unternehmerfamilien Hehl und Keinath haben die German RepRap GmbH übernommen.
Die Unternehmerfamilien Hehl und Keinath haben die German RepRap GmbH übernommen.
(Bild: German RepRap GmbH)

Die neuen Eigentümer sehen nach intensiven Sondierungsgesprächen mögliche Ergänzungen und Synergien zwischen der German RepRap und Arburg. Der deutsche Maschninenhersteller Arburg ist weltweit tätig und vor allem für Kunststoffspritzgießmaschinen bekannt, in seinem Produktprogramme finden sich seit 2013 aber auch Anlagen zur additiven Fertigung. Das 2010 in der Nähe Münchens gegründete Unternehmen German RepRap ist ein deutscher Hersteller von industriellen 3D-Systemen und wird auch nach der Fusion als eigenständiges Unternehme am Standort Feldkirchen weitergeführt. Für die 23 Mitarbeitenden der German RepRap ergeben sich aus dem Inhaberwechsel keine operativen Veränderungen. Gründer und Geschäftsführer Florian Bautz wird weiterhin in gewohnter Art und Weise die Geschäfte führen.

Die Unternehmerfamilien Hehl und Keinath sehen in der additiven Fertigung für die Zukunft ein wichtiges und ergänzendes Fertigungsverfahren in der Kunststoffverarbeitung. Durch den erfolgreichen Markteintritt mit dem Arburg Freeformer ab dem Jahr 2013 fühlen sich die Arburg Verantwortlichen in dieser Einschätzung bestätigt. Der Schwerpunkt der Anwendungen mit diesem offenen System zur Verarbeitung von handelsüblichen Kunststoffgranulaten zeigt sich derzeit zum Beispiel in der Medizintechnik und bei festgelegten Materialanforderungen.

Start-up mit Erfahrung

German RepRap entwickelt und fertigt 3D-Systeme auf Basis der FFF-Technologie (Fused Filament Fabrication). Hinzu kommt seit 2016 die neu entwickelte Liquid Additive Manufacturing Technologie (LAM), mit welcher Materialien wie Liquid Silicon Rubber (LSR) verarbeitet werden können. Auf neuen Anlagen des Herstellers können beispielsweise auch Polycarbonate (PC) verarbeitet werden.

Neue Eigentümer sehen Potenzial für Synergien

Im Rahmen intensiver Sondierungsgespräche zwischen German RepRap und Arburg wurden mögliche Ergänzungen und Synergien diskutiert. Dabei wurde ersichtlich, dass sich die Angebotspaletten beider Anbieter im Markt ergänzen. Die technologischen Anknüpfungspunkte zeigen sich am folgenden Beispiel:Der Freefromer von Arburg funktioniert mit Tropfenaustrag und Standardgranulat für individuelle Anwendungen, der German RepRap x500pro mit Strangaustrag von Filament für industrielle Standardanwendungen. Weitere Entwicklungen werden die Verarbeitung von Flüssigkunststoffen (z. B. LSR) sein.

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