Postprocessing Automatisiertes Entpulvern und Reinigen

Autor: Simone Käfer

Erweiterungen von Solukon und eine neue Maschinen-Serie von Dyemansion sollen die Nachbearbeitung von additiv gefertigten Bauteilen verbessern.

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Vorbereitet auf den Einsatz in einer vernetzten Fabrik: Das Solukon-System in einer modularen Roboterzelle beim Fraunhofer IWU.
Vorbereitet auf den Einsatz in einer vernetzten Fabrik: Das Solukon-System in einer modularen Roboterzelle beim Fraunhofer IWU.
(Bild: Studio36 Berlin)

Fehlende Automatisierung ist ein Problem im Postprocessing. Aber Hersteller sowohl von 3D-Druckern als auch von Nachbearbeitungsmaschinen sind dabei das zu ändern. So haben Solukon und Dyemansion ihre Maschinen mit Schnittstellen ausgestattet, mit denen sie in jede vernetzte Produktion integrierbar sind. Per OPC-UA-Schnittstelle beispielsweise können die Maschinen, ihre Performance und Wartung von einem zentralen Leitstand aus gesteuert und überwacht werden. Produktionssteuerung, Wartungsplanung, die Automationsintegration sowie die Prozessvalidierung und Qualitätssicherung wären möglich.

Bei den Maschinen mit SPR-Technik (Smart Powder Recuperation) von Solukon wird Pulver aus komplexen Hohlräumen und Kanälen durch programmierbare Bauteilrotation und Vibration entfernt. Dem Problem, das manche Werkstoffe gerne in Kanälen anhaften, begegnet Solukon nun mit einer Klopftechnik. Die jüngste Maschine von Dyemansion, die Powershot Dual Performance, verbindet das Entpulvern und das Reinigen von Kunststoffbauteilen in einer Maschine. Besonders schonend soll das neue Strahlmedium mit den Bauteilen umgehen. Die Dual Performance ist Teil der neuen Powershot-Serie.

Entpulverung und Reinigung für 3D-Druck-Bauteile

Mehr zu den Erweiterungen von Solukon und über die Powershot-Serie erfahren Sie auf unserem Partnerportal MM Maschinenmarkt

Dem Restpulver auf die Pelle rücken

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 Simone Käfer

Simone Käfer

Redakteurin für Additive Fertigung