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Jet-Fusion Brillengestelle für Smart Glasses per 3D-Druck individualisieren

Redakteur: Dorothee Quitter

Das Wiener Start-Up Viewpointsystem entwickelt intelligente Brillen für industrielle Eye-Tracking-Anwendungen. Bei der neuen Datenbrille VPS 19 ermöglichte die Jet-Fusion-Technologie von HP nicht nur eine schnelle Produktentwicklung, sondern auch die flexibel an den Träger angepasste additive Fertigung der Brillengestelle.

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Die Brillenrahmen können individuell auf Kundenwünsche ausgerichtet werden.
Die Brillenrahmen können individuell auf Kundenwünsche ausgerichtet werden.
(Bild: HP)

Die VPS 19 Smart Glasses sind ein praxistaugliches und kosteneffizientes Hilfsmittel bei der Fernwartung und Inspektion von Maschinen sowie für Schulungs- und Dokumentationszwecke. Die den EN166-Sicherheitsbedingungen entsprechende Brille ist mit ihrem hohen Tragekomfort ideal auf das Arbeiten auf Distanz in Produktion und Instandhaltung abgestimmt. Durch die robuste Kunststofffassung ist sie besonders leicht: Eine Eye Tracking-Brille wiegt nur 43 g.

Wesentlich für eine schnelle und kostengünstige Entwicklung der Brillenfassung war der Einsatz modernster Jet-Fusion-3D-Drucklösungen von HP. Über einen iterativen Prozess konnten die Prototypen bis zur finalen Brillengeometrie flexibel innerhalb kürzester Zeit optimiert werden. Und das im Vergleich zum Einsatz klassischer Produktionsmethoden deutlich günstiger. Die Produktion der Brillenfassungen aus dem 3D Drucker übernimmt der Produktionspartner d4pro direkt am Produktionsstandort von Viewpointsystem. Dabei setzt der Dienstleister auf die HP Jet Fusion 4210 3D-Drucklösung, die auch eine Processing-Station einschließt. Das System ist für den industriellen Prototypenbau und die Bauteilfertigung optimiert. Mit der austauschbaren Built-Unit ist ein 24/7 Produktionsbetrieb problemlos möglich. Innerhalb einer Woche können so perspektivisch bei Maximalauslastung die Gestelle für bis zu 400 Brillen hergestellt werden.

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Das Herz der Smart Glasses bildet die im Haus selbst entwickelte Hochleistungselektronik, zu der die Kameratechnik mit einer Frontkamera und zwei Blickverfolgungskameras zählt. Die Bilddaten werden direkt in der Brille berechnet. Zusätzlich erfolgt eine Sensordatenfusion zwischen der Kameratechnik und Sensoren, die zum Beispiel das Userverhalten und die Wahrnehmung erfassen. So kann beispielsweise genau nachvollzogen werden, auf welche Maschinenteile sich der Träger der Brille bei einer Reparatur fokussiert, was er wahrnimmt und was vielleicht nicht. Er kann so besonders präzise angeleitet werden.

Dieser Beitrag wurde von unserem Partnerportal konstruktionspraxis erstellt.

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