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3D-Druck vs. Corona Britisches 3D-Druck-Unternehmen entwickelt ein optimiertes SLS-Gesichtsschutzschild

| Redakteur: Anna-Lena Dosch

Immer mehr Menschen, die in der 3D-Branche tätig sind, entwickeln Tools, welche gegen die Ausbreitung des Coronavirus von Nutzen sind. Ein britischer 3D-Drukdienstleister entwickelte in Zusammenarbeit mit einer Universität ein optimiertes SLS-Gesichtsschutzschild und stellt es zur freien Verfügung.

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Durch ein Ineinanderschachteln der Hauptkomponente, entwickelte das Unternehmen eine Konstruktion, die es ermöglichte, 260 Rahmen in einem einzigen Druck mit einer Bauzeit von 27 Stunden zu drucken.
Durch ein Ineinanderschachteln der Hauptkomponente, entwickelte das Unternehmen eine Konstruktion, die es ermöglichte, 260 Rahmen in einem einzigen Druck mit einer Bauzeit von 27 Stunden zu drucken.
(Bild: 3DPrintuk)

Ein weiteres Unternehmen widmete sich dem Thema persönliche Schutzausrüstung. Das britische Unternehmen 3DPrintuk schaute sich die derzeit veröffentlichten Druckdateien für Gesichtsschutzschilde aus dem 3D-Drucker genauer an und entdeckte ein potenzielles Problem: Die Mehrzahl der Designs sind lediglich für FDM-3D-Druck optimiert. Deshalb hat sich das Unternehmen, in Zusammenarbeit mit der Arts University in Bournemouth, mit der Entwicklung eines Designs für das SLS 3D-Druck-Verfahren befasst und angepasst

Das veröffentlichte Design von Prusa wurde somit wieder weiter optimiert, damit die Produktion von Schutzausrüstung effizienter wird. Mit dem Design von 3DPrintuk dauert ein Druck für eine Gesichtsschutzhalterung nun nur noch sechs Minuten. Das Unternehmen druckt nun PSA nach diesem Prinzip, stellt aber auch Interessierten das Design zur Verfügung.

Außerdem zeigt 3DPrintuk in einem Video, wie es das neue Design für das SLS 3D-Druck-Verfahren entwickelt hat:

Crowd-Innovation-Plattform von Mission Additive

Welche Themen wollen die großen Unternehmen nach der Produktion von Gesichtsschutzmasken, Ventilen und Schutzbrillen angehen? Klar ist, dass die Wirtschaft nach der Corona-Krise nicht mehr die gleiche sein wird und sich von den Auswirkungen erst einmal erholen muss.
Wird es in der Lieferkette zu Unterbrechungen kommen und wenn ja: kann die 3D-Branche dagegen etwas unternehmen?
Welche Produkte werden in den kommenden Monaten, neben medizinischen Hilfsmitteln, dringend benötigt? Was braucht die Gesellschaft danach, wo könnten weitere Engpässe oder Probleme bei Lieferketten entstehen?
Wir versuchen diese Fragen mit der Schwarmintelligenz unserer Nutzer zu begegnen – werden auch Sie Teil der Crowd-Innovation-Plattform von Mission Additive und teilen Sie Ihre Meinung mit uns.

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