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3D-Druck vs. Corona Druckkontrolliertes Beatmungsgerät für Notfälle entwickelt

| Redakteur: Anna-Lena Dosch

Immer mehr Menschen, die in der 3D-Branche tätig sind, entwickeln Tools, welche gegen die Ausbreitung des Coronavirus von Nutzen sind. Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie entwickeln Hage Sondermaschinenbau und Hage3D in enger Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Graz ein druckkontrolliertes Beatmungsgerät für Notfälle.

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Bei Hage Sondermaschinenbau und Hage3D hat man in den letzten zwei Wochen intensiv an der Entwicklung zweier Prototypen von kurzfristig verfügbaren, druckkontrollierten Beatmungsform für Krisen- bzw. Notsituationen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie gearbeitet.
Bei Hage Sondermaschinenbau und Hage3D hat man in den letzten zwei Wochen intensiv an der Entwicklung zweier Prototypen von kurzfristig verfügbaren, druckkontrollierten Beatmungsform für Krisen- bzw. Notsituationen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie gearbeitet.
(Bild: Hage3D )

Bei Hage Sondermaschinenbau und Hage3D hat man in den letzten zwei Wochen intensiv an der Entwicklung zweier Prototypen von kurzfristig verfügbaren, druckkontrollierten Beatmungsform für Krisen- bzw. Notsituationen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie gearbeitet. Erste Varianten auf Basis eines Beatmungsbeutels und eines Pneumatikzylinders wurden schon entwickelt, gedruckt und getestet.

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In Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Graz wurde eine funktionstüchtige, überwachte Maschine entwickelt. Der Druck der Sauerstoffzufuhr wird dabei über ein patientennahes Ventilsystem im Beatmungsschlauch geregelt und durch Sensoren kontrolliert. Die übermittelten Werte werden grafisch auf dem Touchdisplay angezeigt. Ein visuelles und akustisches Warnsystem meldet die Abweichung von definierten Sollwerten. Zur Sicherstellung der Hygieneanforderungen sind zahlreiche Komponenten aus medizinischen Einwegmaterialien gefertigt und werden vor jedem Patienten getauscht bzw. gereinigt. Komponenten, die nicht in Kontakt mit dem Patienten kommen, werden mittels hygienischer Flächendesinfektion gereinigt. Funktionstests wurden bereits durch Versuchsreihen verifiziert.

Da es sich um ein medizinisches Gerät handelt, arbeitete man eng mit Experten der Medizinischen Universität Graz zusammen, um den Anforderungen und dem Aufbau eines solchen Gerätes gerecht zu werden. Jüngste Testergebnisse - mit Prof. Dr. Horst Olschweski, Abteilungsleiter der Pulmonologie in Graz, sind sehr vielversprechend.

Über das Beatmungsgerät wurde sogar bereits im ORF berichtet. Sehen Sie hier den Beitrag.

Ein Übersicht additiver Hilfsangebote zur Bewältigung der Corona-Pandemie finden sie hier.

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