Selective Absorption Fusion (SAF) Fertigungsarchitektur soll 3D-gedruckte Kunststoffteile in Serie ermöglichen

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Erst letzte Woche hat Stratasys seinen 3D-Drucker H350 mit SAF-Technologie vorgestellt. Nun folgt die Zusammenarbeit mit dem Anbieter von Post-Processing-Lösungen Dye Mansion. Das Ziel: eine Referenzarchitektur für die additive Fertigung im Produktionsmaßstab schaffen. So sind Bauteile vom Druck bis zur Nachbearbeitung mit einem Angebot möglich.

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Die Referenzarchitektur skizziert einen Prozess für den Einsatz der additiven Fertigung zur Massenproduktion von 3D-gedruckten Endverbraucherteilen mit gleichbleibend hoher Qualität.
Die Referenzarchitektur skizziert einen Prozess für den Einsatz der additiven Fertigung zur Massenproduktion von 3D-gedruckten Endverbraucherteilen mit gleichbleibend hoher Qualität.
(Bild: Dye Mansion)

Die Architektur basiert auf der neuen H Series Production Platform von Stratasys in Kombination mit der Dye Mansion Print-to-Product Post-Processing Plattform. Der Stratasys H350-3D-Drucker ist ein Pulverbett-System, das speziell für die Produktion von Endbauteilen aus PA11-Polymermaterial entwickelt wurde. Es basiert auf der Selective Absorption Fusion (SAF)-Technologie und soll nach Angaben von Stratasys eine gleichbleibende Qualität, berechenbare Stückkosten sowie eine vollständige Produktionskontrolle der in Serie additiv gefertigten Teile bieten.

Der Print-to-Product-Workflow von Dye Mansion ergänzt nun den H350-Drucker um eine industrielle Lösung für das Entpulvern, chemische Glätten und das Einfärben von Teilen. Abhängig von den Anforderungen der Endanwendung können Kunden zwischen zwei verschiedenen Oberflächen wählen:

  • eine ästhetische seidenmatte Oberfläche, die eine homogene, kratzfeste Oberfläche liefert,
  • eine eher funktionale Oberfläche, die vollständig versiegelt und abwaschbar ist.

Der Print-to-Product-Workflow ermögliche zahlreiche Anwendungen wie Brillen, Automobil Interior oder Ersatzteile sowie medizinische Geräte und Orthesen, heißt es.

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Um die Referenzarchitektur weiter zu ergänzen, arbeiten die Unternehmen an einer gemeinsamen Go-to-Market-Strategie, die den Kunden Lösungen für verschiedene Anwendungen bieten wird. Die Prozesskette wird kontinuierlich mit neuer Technologie von beiden Unternehmen aktualisiert und soll noch in diesem Jahr bei Stratasys Direct vor Ort installiert werden.

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