Kunststoff-3D-Druck FFF-Druck ohne Baubeschränkung für die ISS

Redakteur: Dorothee Quitter

Im Projekt Imperial entwickelt die ESA Out-of-Earth-Fertigungslösungen für große Teile, die die Baubeschränkungen aktueller 3D-Drucker überwinden und eine einfache Onboard-Erstellung und Wartung auf der ISS ermöglichen. Ein neuer FFF-Drucker verspricht unbegrenzte Abmessungen in eine Richtung.

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Die ISS (International Space Station)
Die ISS (International Space Station)
(Bild: NASA)

Die Fused Filament Fabrication mit Hochleistungspolymeren hat sich bereits in einer reduzierten Schwerkraftumgebung bewiesen und ebnet nun den Weg für neue Herausforderungen. Eine ist die Möglichkeit, unbegrenzt Teile in eine Richtung zu drucken. Im Rahmen des Projekts Imperial wurden technologische Lücken identifiziert und durch Entwicklungs- und Prototyping-Tests behoben.

Dieser 1,5 m lange Hartpolymerstab wurde mit einem FFF-Drucker gefertigt, der selbst viel kleiner ist.
Dieser 1,5 m lange Hartpolymerstab wurde mit einem FFF-Drucker gefertigt, der selbst viel kleiner ist.
(Bild: Beeverycreative)

Herausgekommen ist ein 3D-Drucker, der Teile aus Hochleistungs-Thermoplasten mit unbegrenzten Abmessungen in eine Richtung drucken kann. So wurde ein 1,5 m langer Hartpolymerstab in der Advanced Manufacturing Werkstatt der ESA vorgestellt. Der 3D-Drucker selbst ist viel kleiner.

Das Projekt wird für die ESA von einem Konsortium unter der Leitung von OHB in Deutschland durchgeführt, zusammen mit Azimut Space in Deutschland, Athlone Institute of Technology in der Republik Irland und Beeverycreative in Portugal.

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