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3D-Druck vs. Corona FIT entwickelt einen speziellen Filterträger für Notbehelfsmasken

| Redakteur: Anna-Lena Dosch

Der Fertigungsspezialist FIT Additive Manufacturing Group entwickelt im Zuge der Corona-Pandemie einen speziellen Filterträger (FiT), der mit nahezu jedem Filtermaterial zu einer Notbehelfsmaske kombiniert werden kann.

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Der Filterträger der FIT Additive Manufacturing Group ist mehrfach verwendbar und kann so länger genutzt werden als Einweg-Mundschutzmasken.
Der Filterträger der FIT Additive Manufacturing Group ist mehrfach verwendbar und kann so länger genutzt werden als Einweg-Mundschutzmasken.
(Bild: FIT AG // Lisa Kirk )

Die Engpässe zwecks Atemschutzmasken und anderer medizinischer Hilfsmittel in Zeiten der Corona-Pandemie sind noch nicht überwunden. Atemschutzmasken werden auf ihrem Weg von Asien nach Deutschland vom Militär bewacht, damit es nicht zu einem Raub kommen kann.

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Um die Maskenkrise weiter einzudämmen hat der Fertigungsspezialist FIT Additive Manufacturing Group einen speziellen Filterträger (FiT) entwickelt, der mit fast jedem Filtermaterial zu einer Notbehelfsmaske kombiniert werden kann und somit für einen Großteil der Bevölkerung hilfreich wäre. Ein kleines Modell für Kinder wird gerade entwickelt, damit auch diese Altersgruppe geschützt ist. Die Druckdateien für das 3D-druckbare Modell steht kostenlos auf der Homepage des Unternehmens zum Download zur Verfügung.

Das Tragen von Schutzmasken gewinnt einen immer größeren Stellenwert. Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Klaus Reinhardt, hatte vor einigen Tagen zum Tragen von Schutzmasken aufgerufen. Die Schutzausrüstung ist jedoch ein knappes Gut und Privatpersonen haben derzeit kaum eine Chance einen angemessenen Mundschutz käuflich zu erwerben. Aus diesem Grund hat die FIT Additive Manufacturing Group mit dem Filterträger FiT eine Alternative zu herkömmlichen Masken entwickelt, damit jeder auch ohne Maske das Risiko reduzieren kann, andere anzustecken.

Filterträger ist mehrfach nutzbar

Der Bausatz für die Maske ist einfach montierbar, mehrfach verwendbar, desinfizierbar und spülmaschinenfest. Bestandteil sind zwei identische Kunststoffkörbchen, zwischen die ein beliebiges Filtermaterial, beispielsweise vom Papiertaschentuch über Baumwolltücher oder antimikrobielle Bezüge bis hin zu professionellem Vliesmaterial, eingesetzt werden kann.

Das Filtermaterial kann jederzeit und schnell ausgetauscht werden. Je nachdem, welches Filtermaterial benutzt wird, verändert sich die Effektivität der Maske.

Auf der Website des Unternehmens kann der Filterträger zum Selbstkostenpreis bestellt werden. Weiter ist der Datensatz für die 3D-druckbare Variante kostenlos auf der Website verfügbar.

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