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3D-Druck vs. Corona FIT stellt wiederverwendbare Kindermasken aus Kunststoff her

| Redakteur: Anna-Lena Dosch

Immer mehr Menschen, die in der 3D-Branche tätig sind, entwickeln Tools, welche gegen die Ausbreitung des Coronavirus von Nutzen sind. Da die Schulen bundesweit schon wieder geöffnet haben oder bald öffnen werden, stellt die FIT AG nun wiederverwendbare Kindermasken aus Kunststoff her.

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Die FIT AG stellt wiederverwendbare Kindermasken aus Kunststoff her, da die Schulen bald wieder geöffnet werden und für Kinder ab sechs Jahren eine Maskenpflicht besteht.
Die FIT AG stellt wiederverwendbare Kindermasken aus Kunststoff her, da die Schulen bald wieder geöffnet werden und für Kinder ab sechs Jahren eine Maskenpflicht besteht.
(Bild: FIT AG)

Ab einem Alter von 6 Jahren sind auch Kinder dazu verpflichtet, einen Mundschutz zu tragen. Dies bedeutet, dass sich Eltern auch um Kindermasken kümmern, da die Schulen, ja nach Bundesland bald wieder ihre Türen für Schülerinnen und Schüler öffnen.

Die FIT AG entwickelte schon in der Vergangenheit eine Mundschutzmaske mit herausnehmbarem Filter. Somit ist es dem Träger möglich, diesen selbstständig zu wechseln, was die Maske wiederverwendbar macht und von einem Einmalprodukt unterscheidet.

Im Unterschied zu genähten Stoffmasken steht die Kunststofflösung nach der Desinfektion der Körbchen sofort wieder bereit und muss nicht erst gewaschen, getrocknet und eventuell noch gebügelt werden. Sterilisiert werden können die Körbchen problemlos unterwegs mit Desinfektionsspray und daheim in kochendem Wasser oder im Dampfsterilisator. Ein wichtiges Feature ist das Luftreservoir, denn die aus Kunststoff 3D-gedruckten Körbchen sorgen für einen ausreichenden Abstand von Mund und Nase zum Filtermaterial, und gerade beim Rennen behindert keine eng anliegende Schicht das Luftholen.

Unterschied zwischen normaler Maske und Kindermaske

Das Kindermodell der Maske, entwickelt von der FIT AG, unterscheidet sich nicht nur in der Größe von einer Erwachsenenmaske, sondern ist auch ergonomisch an die Form eines Kindergesichts angepasst. Das Anziehen der Kindermaske ist leicht, es reicht, die Körbchen mit einem eingelegten Filter an das Gesicht des Kindes zu Halten und die Bänder um den Kopf zu legen.

Carl Furth, CEO der FIT AG sagt dazu: „Am Anfang ist eine Maske sicher auch für Kinder ungewohnt, aber es ist wie beim Tragen einer Brille: Man spürt sie sehr schnell nicht mehr. Die Erwachsenen machen es den Kindern vor, und gerade für Kinder wird die Maskenpflicht schnell ein ganz selbstverständlicher Anblick werden“

„Ich tu mir dann eine bunte Serviette mit Pferdemotiv in die Körbchen rein“

Maja, 8 Jahre, stellt sich das Tragen der Maske in der Schule „lustig vor“ und will schöne Motive für ihre eigene Maske.
Maja, 8 Jahre, stellt sich das Tragen der Maske in der Schule „lustig vor“ und will schöne Motive für ihre eigene Maske.
(Bild: FIT AG)

Maja, 8 Jahre alt, sagt zu der Maske: „Ich stelle es mir lustig vor, wenn wir wieder in die Schule gehen und alle meine Freundinnen haben Masken auf. Ich tu mir dann eine bunte Serviette mit Pferdemotiv in die Körbchen rein. Ich liebe nämlich Pferde.“ Und auch ihr zehnjähriger Bruder Nick, verwehrt sich der Maske nicht – im Gegenteil. Laut ihm sind „die Körbchen ganz schön cool“ und es fehle „nur noch ein Lichtschwert“, um das Outfit Star Wars-gerecht abzurunden.

Ein Übersicht additiver Hilfsangebote zur Bewältigung der Corona-Pandemie finden sie hier.

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