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Polypropylen HP stellt neues PP-Material für den 3D-Druck vor

| Redakteur: Katharina Juschkat

HP stellt ein neues Polypropylen-Material für die Additive Fertigung vor. Das besondere: Das Material verfügt über die gleichen Eigenschaften wie in Spritzguss eingesetzte PPs, die vor allem im Automobilsektor verwendet werden.

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HP hat das neue PP-Material für die Additive Fertigung gemeinsam mit BASF für den HP Jet Fusion 5200 entwickelt.
HP hat das neue PP-Material für die Additive Fertigung gemeinsam mit BASF für den HP Jet Fusion 5200 entwickelt.
(Bild: HP)

In Zusammenarbeit mit BASF hat HP ein neues Polypropylen-Material (PP) für die Additive Fertigung auf den Markt gebracht. Das HP 3D High Reusability PP ist speziell für den HP Jet Fusion 5200 entwickelt. In diesem Zuge erweitern BASF und HP ihre Zusammenarbeit.

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Das neue Material ist vor allem für die Bereiche Automotive, Verbrauchsgüter, Industrie und Gesundheit interessant. Es verfügt über die gleichen Eigenschaften wie herkömmlich im Spritzguss eingesetzte PPs und ist chemisch beständig, nimmt wenig Feuchtigkeit auf und langfristig haltbar. Ideal soll es sich für die Produktion von Rohrleitungen, Flüssigkeitssystemen und Behältern eignen. Zudem reduziert sich die Abfallmenge, da sich überschüssiges Pulver fast vollständig wiederverwenden lässt.

Unter anderem mit folgenden Partnern entwickelt HP gemeinsam neue PP-Anwendungen:

  • Extol, spezialisiert auf Kunststofftechnik und Innovation
  • GKN Powder Metallurgy/ Forecast 3D, Anbieter von industriellem 3D-Druck, Kleinserienfertigung und Großserienproduktion
  • Henkel, Hersteller von Klebstoffen und technischen Lösungen
  • Oechsler, Anbieter von Komponenten für die Additive Fertigung, mit dem HP künftig im Rahmen einer Allianz eng zusammenarbeiten will
  • Prototal, Teilehersteller

Aufgrund seiner niedrigen Kosten, seiner Einfärbbarkeit, seiner chemischen Beständigkeit und seiner UV-Beständigkeit war Polypropylen in der Vergangenheit ein begehrtes Material in der industriellen Fertigung mit sehr vielen Einsatzmöglichkeiten in den weltweit führenden Industriesektoren, einschließlich der Konsumgüterindustrie und dem Automobilmarkt. Deshalb soll das neue Material auch vor allem für den Automobilmarkt interessant werden, da das neue Additivmaterial ein traditionelles, in vielen Autoteilen und im Interieur und Exterieur verwendetes Material nachbildet.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf unserem Partnerportal Konstruktionspraxis veröffentlicht.

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