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Corona-Krise Maschinenbauer rechnen mit Rückkehr zu Umsatzniveau von 2019

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Maschinenbauer blicken zuversichtlich auf die Zeit nach der Corona-Krise. Demnach ist eine überwiegende Zahl überzeugt, spätestens 2022 zu einem Umsatzniveau von 2019 zurückzukehren. So lautet das Ergebnis der sechsten VDMA-Blitzumfrage zur Corona-Pandemie.

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Maschinenbauer sind zuversichtlich für die Zeit nach Corona – eine überwiegende Zahl hat eine Rückkehr zum Umsatzniveau von 2019 fest im Blick.
Maschinenbauer sind zuversichtlich für die Zeit nach Corona – eine überwiegende Zahl hat eine Rückkehr zum Umsatzniveau von 2019 fest im Blick.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Noch hat die Corona-Pandemie die Wirtschaft fest im Griff. Doch deutsche Maschinenbauer sind zuversichtlich, mittelfristig auf das nominale Umsatzniveau von 2019 zurückzukehren. So lautet die Kernbotschaft der sechsten VDMA-Blitzumfrage zur Corona-Pandemie, an der 658 Mitgliedsunternehmen teilnahmen.

Demnach rechnen 80 % der Befragten damit, spätestens 2022 wieder nominale Umsätze wie 2019 zu erzielen. Etwa 40 % der Unternehmen mit einem Jahresumsatz von unter 250 Millionen Euro gehen davon aus, dass dieser Schritt bereits 2021 gelingt.

„Die größeren Unternehmen sind hier etwas skeptischer, lediglich 22 % der Unternehmen mit einem Jahresumsatz ab 500 Millionen Euro zeigen diese Zuversicht“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers.

Von Preiswettbewerb bis Fragmentierung der Märkte

Um auf dieses Niveau zu kommen, gibt es laut Wiechers neben der Corona-Pandemie noch einige andere Hürden zu überwinden:

  • Wachsender Preiswettbewerb
  • Höhere Außenhandelsbarrieren
  • Zunehmende Fragmentierung der Märkte

Auftragslage weiterhin angespannt – sonstige Störungen lassen nach

Die Auftragslage im Maschinenbau bleibt derweil weiter sehr angespannt. „Jeweils 40 % der Unternehmen melden merkliche beziehungsweise gravierende Auftragseinbußen oder Stornierungen“, sagt Wiechers. Die Unternehmen sind weiterhin pessimistisch, was die Aussichten auf der Nachfragseite für die nächsten drei Monate betrifft. Lediglich gut 20 % der Befragten erwarten eine Entspannung nachfrageseitig.

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Über 80 % der Betriebe führen umfangreiche Kapazitätsanpassungen durch. So nutzen etwa zwei Drittel der Unternehmen Kurzarbeit. „Kurzarbeit hat sich als Instrument der Beschäftigungssicherung bereits in der Finanzkrise bewährt. Folglich ist es kein Wunder, dass viele Betriebe auch in der Corona-Krise auf Kurzarbeit setzen“, erläutert der VDMA-Chefvolkswirt Wiechers.

Beeinträchtigungen bei den Lieferketten und sonstigen Störungen, wie Reise- und Aufenthaltsbeschränkungen, entwickeln sich positiv. „Im Zuge der Grenzöffnungen ist mit einer weiteren Entspannung zu rechnen“, folgert Wiechers.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf unserem Partnerportal Konstruktionspraxis veröffentlicht.

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