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MESAGO Messe Frankfurt GmbH

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11.02.2021

Über 3 Meter lange Metallbauteile 3D-drucken

Die Lasertec 6600 DED hybrid ist die neue großformatige AM-Hybridmaschine von DMG Mori

Mit größeren Abmessungen zu neuen Anwendungen: Mit der neuen Lasertec 6600 DED hybrid erweitert DMG Mori sein additives Portfolio und bietet damit eine Maschine, auf der bis zu 1.010 mm x 3.702 mm große Teile in Hybridbauweise (additiv & substraktiv) gefertigt werden können. DMG Mori zielt dabei zum Beispiel auf Anwendungen in der Raumfahrt, in der Öl- und Gasindustrie und im Flugzeugbau. Die Lasertec 6600 DED hybrid verwendet, wie sämtliche Maschinen der DED-Baureihe von DMG Mori, das Pulverdüseverfahren bzw. Direct-Energy-Deposition: Pulver, das durch eine Düse strömt, wird an der Bauteiloberfläche per Laser aufgeschmolzen. Das DED-Verfahren hat im Vergleich zum Pulverbett (SLM) deutlich höhere Aufbauraten und eignet sich so zum Beispiel für großformatige Bauteile und weniger komplexe Designs.

In einer Aufspannung können die Bauteile auf der 5-Achs-Maschine dann per Dreh- oder Fräsbearbeitung vollendet werden. Gleichzeitig bietet die Lasertec 6600 DED hybrid die Möglichkeit, dass in einem Bauteil verschiedene Metalle und Legierungen verarbeitet werden können. Dafür bietet das deutsch-japanische Unternehmen mit der neuen 3D-Druck-Anlage die Option einer Mehrstrahldüse.

Die neue Maschine, die auf dem Konzept einer Zerspanungsmaschine beruht, beeindruckt besonders durch ihren voluminösen Bauraum und die weitläufigen Verfahrwege der Spindel (X-Achse 1.040 mm, Y-Achse 610 mm, Z-Achse 3.890 mm). Damit soll sich die Maschine zum Beispiel für die Fertigung von Raketentriebwerken, Ölquellenrohre für die Energieindustrie und Schächte für Transportflugzeuge eignen.