FDM-Verfahren Multimaterialdruck jetzt mit vier Werkstoffen möglich

Redakteur: Alina Hailer

Das Kölner Unternehmen Igus hat seine 3D-Druckkapazitäten ausgeweitet und bietet nun den Multimaterialdruck mit bis zu vier Werkstoffen für multifunktionale Bauteile an.

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Mit dem 4K-3D-Druck können einzelne Bauteile aus mehreren Materialien in einem Fertigungsschritt produziert werden.
Mit dem 4K-3D-Druck können einzelne Bauteile aus mehreren Materialien in einem Fertigungsschritt produziert werden.
(Bild: Igus GmbH)

Durch die Ausweitung der Druckkapazitäten und des Sortiments an Werkstoffen für das FDM-Verfahren bietet Igus nun einen Multimaterialdruck mit bis zu vier Werkstoffen an. Bauteile für den Vorrichtungs-, Werkzeug- oder Sondermaschinenbau können so kostengünstig ab Stückzahl 1 in wenigen Tagen gefertigt werden, da die verschiedenen Schritte in der Herstellung vereint werden.

Neue Werkstoffe für den 3D-Druck

Der neue Werkstoff Iglidur I160-EL wurde für die Funktion als Dichtung am Lager entwickelt. Der Werkstoff Igumid P150 stellt das neue 3D-Druck-Filament für den Materialdruck dar. Es sorgt für eine Biegefestigkeit von bis zu 87 MPa. Für die additive Fertigung von Komponenten mit Sensoren wurden die Werkstoffe Sigumid P und Sigumid F entwickelt. Sigumid F wird in das Lager eingedruckt und gibt über einen Öffnerkontakt ein Signal, wenn die Verschleißgrenze erreicht ist. Sigumid P wird eingesetzt, um eine Überlastung des Lagers zu vermeiden.

Durch den neuen sogenannten 4K-Druck lassen sich diese unterschiedlichen Materialien nun alle in einem Bauteil vereinen.

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