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Marktnews Protolabs investiert 12 Millionen Euro in neues Gelände in Deutschland

| Redakteur: Stefan Guggenberger

Das neue Gebäude wird alle Abteilungen von Protolabs beherbergen und bietet mehr Platz für ein neues europäisches 3D-Druck-Zentrum. Die Kapazität der 3D-Druck-Technologien kann um bis zu 50 % erweitert werden.

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Mit dem neuen Produktionsgelände fokussiert Protolabs den Ausbau seiner 3D-Druck-Kapazitäten. Auf dem Bild zu sehen: Herr Meier (Finanzdirektor Proto Labs Germany GmbH), Herr Klostermeier (Bürgermeister Putzbrunn), Herr Cohn (Geschäftsführer Proto Labs Germany GmbH)
Mit dem neuen Produktionsgelände fokussiert Protolabs den Ausbau seiner 3D-Druck-Kapazitäten. Auf dem Bild zu sehen: Herr Meier (Finanzdirektor Proto Labs Germany GmbH), Herr Klostermeier (Bürgermeister Putzbrunn), Herr Cohn (Geschäftsführer Proto Labs Germany GmbH)
(Bild: Protolabs)

Protolabs errichtet ein neues Produktionsgebäude in Putzbrunn bei München und erhält so mehr Platz für sein neues Europäisches 3D-Druck-Zentrum. Mit der Vergrößerung des Standorts möchte das Unternehmen künftig noch besser in der Lage sein, seine automatisierten Produktions- und Qualitätsservices anzubieten. Dazu sollen, trotzt der schwierigen Wirtschaftslage, neue Arbeitsplätze entstehen.

Investition schafft Platz für industriellen 3D-Druck

Obwohl auch Protolabs mit Umsatzeinbußen aufgrund der Corona-Krise rechnet, kann der Bau des neuen Produktionsgebäudes mit nur geringen Verzögerungen beginnen. Protolabs meldete für das erste Quartal 2020 im Bereich 3D-Druck sogar eine Umsatzsteigerung von 10,1 %, was etwa 15,9 Millionen US-Dollar entspricht. Die Fertigstellung des Rohbaus ist für Ende Dezember 2020 geplant und ein Einzug wird voraussichtlich in mehreren Schritten ab Mai 2021 erfolgen. Mit einer Gesamtgrundfläche von rund 5.000 qm ist es dem Unternehmen möglich alle Abteilungen aus dem aktuellen Gebäude in Feldkirchen bei München nach Putzbrunn umzuziehen. Darüber hinaus werden die Produktionsfläche des industriellen 3D-Drucks sowie die Möglichkeiten der Nachbearbeitung produzierter Teile und weiterer Dienstleistungsangebote erweitert.

„Eines unserer großen Ziele ist es, die Produktion von 3D-gedruckten Teilen in Echtzeit erfolgen zu lassen. Von unserer online Bestellplattform – nach kurzer Machbarkeitsprüfung – direkt in den Druck. Mit der größeren Produktionsfläche und der damit gesteigerten Kapazität kommen wir diesem Ziel ein großes Stück näher.“, sagt Daniel Cohn, Geschäftsführer Deutschland bei Protolabs

Mehr 3D-Drucker, mehr Nachbearbeitung und mehr Automation

In dem neuen Gebäude sollen neben den bereits vorhandenen Maschinen und Anlagen weitere hinzukommen. Mit dem Umzug wird die Möglichkeit der Kapazitätserweiterung von rund 50 % für verschiedene 3D-Druck-Technologien geschaffen. Auch die Vorbereitung auf zukünftige additive Technologien spielte bei der technischen Ausstattung des neuen Gebäudes eine große Rolle. Des Weiteren wird es im neuen Werk ein CNC-Bearbeitungszentrum mit 5-Achsen-Fräse zur Nachbearbeitung von 3D-gedruckten Teilen für High-End-Anwendungen geben sowie diverse Anlagen für die automatisierte Endbearbeitung, das Färben und Lackieren und vielem mehr. Auch die Herstellung von zertifizierten Medizinprodukten (13485-Zertifizierung) sowie weitere Dienstleistungen werden Teil der geplanten Erweiterungen sein.

„Mit der Investition in unseren neuen Standort sind wir nicht nur in der Lage mehr Produktionsfläche zu schaffen, wir können nun auch unser Team weiter ausbauen“, berichtet Bjoern Klaas, Vice President und Managing Director von Protolabs in Europa. „Dieses Wachstum ist nicht nur in Deutschland zu spüren, wir konnten auch erst im vergangenen Jahr unser Werk in Telford in Großbritannien ausbauen. Dies zeigt, dass unser Konzept der Digitalisierung und automatisierten Prozesse den Anforderungen der Märkte und unserer Kunden entspricht, denn mit unseren schnellen Arbeitsprozessen können wir unsere Kunden dabei unterstützen Produkte in kürzester Zeit zur Marktreife zu bringen.“

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