Suchen

3D-Druck vs. Corona Wiener Verkehrsunternehmen produziert 3D-gedruckte Schutzschilde für Mitarbeiter

| Redakteur: Anna-Lena Dosch

Immer mehr Menschen, die in der 3D-Branche tätig sind, entwickeln Tools, welche gegen die Ausbreitung des Coronavirus von Nutzen sind. Die Wiener Linien GmbH & Co KG setzt ihre bereits vorhanden 3D-Drucker ein, um für Mitarbeiter Gesichtsschutzschilde zu drucken.

Firmen zum Thema

Damit die öffentlichen Verkehrsmittel auch weiterhin gewartet werden können, stellt die Wiener Linien GmbH & Co. KG mit firmeneigenen 3D-Druckern Geschichtsschutzschilde für ihre Mitarbeiter her, um diese bestmöglich zu schützen.
Damit die öffentlichen Verkehrsmittel auch weiterhin gewartet werden können, stellt die Wiener Linien GmbH & Co. KG mit firmeneigenen 3D-Druckern Geschichtsschutzschilde für ihre Mitarbeiter her, um diese bestmöglich zu schützen.
(Bild: gemeinfrei // pixabay)

Der städtische Verkehrsbetrieb der österreichischen Bundeshauptstadt Wien besitzt seit einigen Jahren eigene 3D-Drucker, um Ersatzteile, welche sonst nicht mehr auf dem Markt verfügbar sind, selbst zu drucken. Somit will das Unternehmen nicht nur finanzielle Mittel einsparen, sondern auch die Umwelt durch unterlassene lange Lieferwege schonen.

Eingesetzt wurde die additive Fertigung unter anderem bei Leuchstoffbalken auf den Bahnsteigen. Die benötigten Elemente wurden am PC designt und danach mit den firmeneigenen 3D-Druckern ausgedruckt.

Ein weiteres additiv gefertigtes Ersatzteil stellt eine selbst entworfene Schraube dar, die als Bindeglied bei LED-Leuchtbalken eingesetzt wird und dadurch eine Schraubverbindung ersetzt. Diese ist nicht nur günstiger in der Produktion, sondern wurde noch dazu von einem Mitarbeiter der Wiener Linien entwickelt.

Von selbstentworfenen Schrauben zur Produktion von 3D-gedruckten Schutzschilden

Um Mitarbeiter des Unternehmens zu schützen und die Infrastruktur der Verkehrsbetriebe aufrechtzuerhalten, druckt das Unternehmen nur Schutzschilde auf 3D-Druckern. Der Schutzschild besteht aus 3D-gedrucktem Kunststoff: PETG. Innerhalb von zwei Wochen konnten schon 400 Schilde gefertigt werden, 200 weitere sollen gedruckt werden.

Ein Übersicht additiver Hilfsangebote zur Bewältigung der Corona-Pandemie finden sie hier.

(ID:46529012)