Additive Fertigung 3D-Drucker für Filamente und Pellets

Redakteur: Alina Hailer

2 in 1: Mit dem Tumaker-3D-Drucker werden sowohl die Pellet- als auch die Filament-Technologie in einem Gerät vereint. Wie das funktioniert.

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Mit dem Einsatz von zwei verschiedenen Druckköpfen werden die Filament- und Pellet-Technologie in einem 3D-Drucker vereint. (Symbolbild)
Mit dem Einsatz von zwei verschiedenen Druckköpfen werden die Filament- und Pellet-Technologie in einem 3D-Drucker vereint. (Symbolbild)
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Picco's 3D-World hat den FDM-3D-Drucker des spanischen Herstellers Tumaker in sein Portfolio aufgenommen. Der FDM-Drucker verfügt über zwei unabhängige Druckköpfe und drei Extrudervarianten. Der Anwender kann jegliche Kombinationsmöglichkeiten zwischen einem Bowden-, Direct-Drive- und/oder einem Pellet-Extruder wählen. Dadurch, dass der Drucker mit unterschiedlichen Kombinationen von Druckköpfen ausgestattet werden kann, können sowohl die Filament- als auch Pellettechnologie - je nach Druckkopfkombination - in einem Gerät umgesetzt werden. Jede gewählte Extruderkombination ist in vier verschiedenen Bauraumgrößen erhältlich.

Der 3D-Drucker ist aufgrund der verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten in 24 verschiedenen Ausführungen verfügbar.
Der 3D-Drucker ist aufgrund der verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten in 24 verschiedenen Ausführungen verfügbar.
(Bild: Picco's 3D-World)

Durch die Kombination der Pellet- und Filament-Technologie können identische Materialien in verschiedenen Verfahren verglichen werden. Der 3D-Drucker eignet sich für Werkstoffe mit einer Shore-Härte von >50A. Aufgrund der verschiedenen Extruderkombinationen können zwei Materialien in einem Druck verarbeitet werden, z. B. PLA und TPU.

Die Düsen des Druckers können individuell zwischen 0,4 und 5,0 mm eingestellt werden. Nach Angaben des Herstellers können mit der 5-Millimeter-Düse und dem Pellet-Extruder innerhalb von einer Stunde bis zu 500 Gramm Material verarbeitet werden. Alle 3D Drucker werden inklusive der Software Simplify-3D ausgeliefert. Das Gerät soll sich besonders in Versuchsabteilungen sowie für die Materialforschung eignen.

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