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EMO Hannover

Additive Fertigung mit Metall auf der EMO Hannover

| Autor/ Redakteur: Gerda Kneifel / Simone Käfer

Was im 3D-Druck mit Metall möglich ist, zeigt die EMO Hannover im Additive Manufacturing Circle. Die Ausstellung soll Besuchern völlig neue Denkweisen und Strategien für ihre Produktion eröffnen.

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EMO Hannover 2019 zeigt im Additive Manufacturing Circle ein breites Spektrum additiv gefertigter Werkstücke aus Metall.
EMO Hannover 2019 zeigt im Additive Manufacturing Circle ein breites Spektrum additiv gefertigter Werkstücke aus Metall.
( Bild: Gefertec )

Im Additive Manufacturing Circle der EMO Hannover 2019 stellen auf rund 300 m2 sowohl Dienstleister als auch Maschinen- und Werkzeughersteller und Softwareanbieter ihre Innovationen vor. Ziel ist es, Produktionsplaner und Investoren für das Thema zu sensibilisieren und Besuchern die Möglichkeiten zu zeigen, die die Additive Fertigung bietet. Der Gemeinschaftsstand in Halle 9 bietet zugleich Raum für den Austausch mit Experten und den Aufbau von Netzwerken.

Viele Unternehmen scheuen derzeit noch die Investition in Anlagen und Systeme. Doch werden bereits in der Automobil- und Flugzeugindustrie sowie der Medizintechnik zahlreiche Produkte additiv gefertigt. Um die Potenziale des 3D-Drucks weiter auszuschöpfen, gilt es allerdings, neue Produkteigenschaften und Anwendungen zu finden, welche die höheren Kosten der additiven Fertigung rechtfertigen. Der Additive Manufacturing Circle soll Besuchern völlig neue Denkweisen und Strategien für die Produktion eröffnen. Sie erhalten einen Überblick über das gesamte Spektrum generativ gefertigter Werkstücke. Anstelle von Insellösungen treffen Besucher hier auf gesammelte Kompetenzen erfahrener Technologieführer.

„Wir begrüßen die Gründung des Additive Manufacturing Circle sehr“, betont Tobias Röhrich, Geschäftsführer von Gefertec und einer der Aussteller. „Denn aus Sicht des neuen Industriestandards 3DMP ist die EMO Hannover schlicht das ideale ,Biotop‘ für den fachlichen Diskurs. Wir erwarten uns nicht nur ein hochkarätiges Publikum aus Kunden- und Anwenderkreisen, sondern freuen uns genauso auf den inspirierenden Austausch mit den Vordenkern der Industrie. Daraus werden viele neue Kontakte, vielleicht sogar Partnerschaften erwachsen, von denen wir kurz-, mittel- und langfristig profitieren werden.“

Expert Talks: Gespräche auf Augenhöhe

Die Aussteller und Experten kommen aus Deutschland, den USA, der Schweiz und Schweden. Sie alle befassen sich mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die einen Schritt weiter in Richtung Massenfertigung in der Metallbearbeitung gehen. Und sie alle geben Denkanstöße und Impulse, zum Beispiel im Rahmen des Expert Talks. Die Vorträge und Gespräche finden im Zentrum des runden Gemeinschaftstandes statt, in der Expert Talks Area. Der Bereich ist bewusst intim gehalten, um die Kommunikation zwischen Publikum und Referenten zu fördern. Es gibt keine Bühne, die Experten halten ihre 30-minütigen Vorträge mit Machbarkeitsstudien inklusive Kosten-/Nutzen-Vergleichen auf Augenhöhe mit den Besuchern. Damit sollen Diskussionen gefördert und das Nachfragen erleichtert werden. Jeden Tag werden vier Vorträge gehalten, gefolgt von einer Diskussion mit den Experten.

Die Besucher erhalten auf dem Additive Manufacturing Circle aber auch die Gelegenheit, mit den Vortragenden weiterführende Gespräche zu führen. Durch die räumliche Nähe zu den neun Ständen von Dienstleistern, Maschinenherstellern, Softwareanbietern bis hin zu Werkzeugherstellern für die Nachbearbeitung eines Werkstücks ist es problemlos möglich, sich in ganz spezifischen Anliegen beraten zu lassen und die notwendigen Netzwerke zu knüpfen.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf unserem Partnerportal MM Maschinenmarkt veröffentlicht.

* Gerda Kneifel ist Mitarbeiterin im VDW Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken in 60325 Frankfurt am Main

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