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Ausbildung

Verband will Ausbildung im 3D-Druck professionalisieren

| Redakteur: Katharina Juschkat

Um die Ausbildung im 3D-Druck zu professionalisieren, hat der Verband 3-Druck e.V. zusammen mit dem Kunststoff-Institut Lüdenscheid Standards festgelegt. Ab sofort sind lizenzierte Ausbildungen möglich.

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Die Ausbildung im Bereich 3D-Druck wird professionalisiert.
Die Ausbildung im Bereich 3D-Druck wird professionalisiert.
( Bild: unsplash )

Der Verband 3D-Druck e.V., Interessenvertretung aller Akteure rund um die 3D-Druck-Technologie im deutschsprachigen Raum, will Standards in der Ausbildung im 3D-Druck setzen. Bisher fehlt es an verbindlichen und einheitlichen Standards für die Ausbildung derjenigen, die in diesem Bereich tätig sind. Auf Initiative des Verbands kann die Ausbildung nun professionalisiert werden. Gemeinsam mit dem Kunststoff-Institut Lüdenscheid sind Kriterien und Mindeststandards definiert und mit der ersten Gewährleistungsmarke im 3D-Druck europaweit eingetragen.

So läuft die Ausbildung ab

Mit diesem europäischen Markenschutz werden Waren oder Dienstleistungen bestimmte Qualitätskriterien und Standards zugeschrieben. Dazu gehören zum Beispiel Material, Herstellung oder Qualität einer Dienstleistung. Bildungsträger können ab sofort einen Basislehrgang zur Ausbildung von Fachkräften in der additiven Fertigung lizenzieren lassen und das Siegel „Verband 3DDruck 3D zertifiziert“ nutzen. Schwerpunkte sind die Verfahrens-, Anlagen- und Werkstofftechnik, die Konstruktion 3D-gedruckter Teile sowie Aspekte der Qualitätssicherung. Nach vier Wochen mit Theorie- und Praxiselementen schließt die Ausbildung mit einem Test und qualifiziertem Zertifikat ab.

Die Ausbildung soll mindestens 20 Schulungstage dauern und richtet sich an Artikel- und Werkzeugkonstrukteure, Produktmanager, Fertigungstechniker und alle interessierten Personen, die vertiefende theoretische und praktische Kenntnisse in der industriellen 3D-Drucktechnik erwerben möchten. Abschließend absolvieren die Teilnehmer einen theoretischen und praktischen Test und erhalten dann ein qualifiziertes Zertifikat, das mit der Gewährleistungsmarke versehen ist.

„Ziel muss es sein, dass die Teilnehmer am Ende des Lehrganges als Experten für 3D-Druck den Prozess selbständig definieren, planen, realisieren, überwachen und optimieren können“ sagt Torsten Urban, Leiter der Ausbildung im Kunststoff-Institut Lüdenscheid.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf unserem Partnerportal Konstruktionspraxis veröffentlicht.

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